Depotvergleich

Das beste Wertpapierdepot

Ordergebühren

Ganz egal, für welchen Onlinebroker Sie sich nach einem ausführlichen Depotvergleich entscheiden: Sie können ziemlich sicher sein, dass Sie bei den Direktanbietern im Internet deutlich weniger Gebühren zahlen als bei jeder Filialbank. Der Wechsel zu einem Direktbroker lohnt sich also auf jeden Fall. Welcher Anbieter am Ende Ihr Favorit wird, das hängt sicherlich auch von den Ordergebühren ab.

Diese Gebühren fallen jedes Mal an, wenn Sie dem Broker einen Auftrag erteilen. Das gilt beim Kauf von Aktien und Fonds ebenso wie beim Verkauf von Wertpapieren. Die Gebührenmodelle der einzelnen Onlinebroker weisen deutliche Unterschiede auf. Manche berechnen unabhängig vom Volumen immer einen festen Betrag, andere staffeln ihre Gebühren nach der Höhe des Umsatzes. Unterschiede gibt es auch im Hinblick auf die Handelsplätze: Aufträge an der deutschen Börse sind in der Regel preiswerter als Orders im Ausland. Aufschläge müssen Sie außerdem dann einkalkulieren, wenn Sie nicht übers Internet, sondern per Telefon handeln wollen.

Sofern die Höhe der Gebühren nach dem Umsatzvolumen berechnet wird, helfen Ihnen Musterberechnungen beim Vergleich. Nehmen Sie an, Sie würden sich Aktien für 1.000 Euro, 5.000 Euro oder 10.000 Euro ins Depot legen. Schauen Sie nun auf den Internetseiten der Broker nach, welche Kosten für diese Aufträge jeweils entstünden. Die auf diese Weise ermittelten Summen geben Ihnen einen guten ersten Überblick über die Gebührenstruktur und das Preisniveau der jeweiligen Anbieter. In einem zweiten Schritt analysieren Sie Ihr Anlageverhalten. Vielleicht wissen Sie, welchen Umfang Ihre Geschäfte mit Aktien und Fonds im Durchschnitt haben. Wenn nicht, können Sie den Wert einfach anhand Ihrer letzten Abrechnungen ermitteln.

Fällt Ihnen bei Ihren Betrachtungen auf, dass Sie häufig Aktien kaufen und verkaufen, dabei aber jeweils überschaubare Summen von beispielsweise 1.500 Euro bewegen, sollten Sie sich für einen Onlinebroker entscheiden, der diese Orders besonders preisgünstig ausführt. Entsprechend verfahren Sie, wenn Sie durchschnittlich Aktien und Fonds zum Beispiel für 5.000 Euro oder mehr kaufen oder verkaufen. Sie werden schnell erkennen, dass nicht ein einziger Direktbroker für jeden Anleger am besten geeignet ist. Die Entscheidung, wo Sie Ihr Depot eröffnen, sollten Sie vielmehr nach einem individuellen Depotvergleich treffen, in den Ihre Handelsgewohnheiten einfließen.