Onlinebroker und Präsenzbanken im Vergleich
Aktien und Fonds können eine lohnenden Geldanlage sein. Hohe Gebühren für einzelne Orders und die Verwaltung des Depots schmälern jedoch die Rendite. Wer keine Beratung braucht, sollte deshalb zu einem Onlinebroker wechseln. Hier gibt es einen mindestens ebenso großen Leistungsumfang zu deutlich besseren Konditionen.
Viele Aktionäre wissen ganz genau, welche Papiere sie kaufen oder verkaufen wollen. Doch wenn sie den Auftrag bei ihrer Hausbank erteilen, fällt eine hohe Ordergebühr an, in der Regel ein Prozent vom Kurswert. Kaufen Sie Aktien für 5.000 Euro, berechnet Ihnen die Filialbank 50 Euro für die Ausführung. Gerechtfertigt wird die Gebühr unter anderem mit dem Beratungsaufwand – ob nun tatsächlich eine Beratung stattfindet oder nicht. Beim Direktbroker werden Aufträge zu einem Bruchteil dieser Kosten angenommen.
Der einzige vermeintliche Nachteil eines Onlinebrokers gegenüber der Filialbank ist die fehlende Erreichbarkeit vor Ort. Doch die Direktbanken sind jederzeit übers Internet und per Telefon für ihre Kunden da. Fragen können mit einem persönlichen Berater telefonisch oder per Mail geklärt werden, sogar individuelle Beratungen zu einzelnen Wertpapieren sind auf diese Weise möglich. Die letztendliche Entscheidung muss immer der Anleger selbst treffen – das ist allerdings bei einer Filialbank auch nicht anders. Und dass persönliche Nähe zum Bankmitarbeiter beileibe keine Garantie für seriöse Beratung ist, weiß man spätestens seit diversen Berichten über verdeckte Provisionen. Die Geldhäuser haben in vielen Fällen nicht diejenigen Anlageprodukte empfohlen, die für die Kunden am besten geeignet waren, sondern jene mit den höchsten Provisionen.
Abgesehen davon bietet das Internet eine Fülle von Informationen über Märkte und Unternehmen. Private Anleger können sich auf diese Weise umfassend informieren und auf Daten zugreifen, die früher nur den Experten in den Handelsabteilungen der Banken zur Verfügung standen. Auch deshalb verzichten viele Kleinanleger ganz bewusst auf Beratung durch Dritte und treffen ihre Anlageentscheidungen stattdessen vollständig in Eigenregie. Von ihrem Handelspartner erwarten sie in erster Linie eine reibungslose und schnelle Abwicklung der Aufträge. Dabei sollen die Gebühren natürlich möglichst niedrig sein – und deshalb haben Onlinebroker im Depotvergleich stets die Nase vorn.
Vorteile von Onlinebrokern
- Onlinebroker & Filialbanken
- Direktbank Depot
- mit niedrigen Gebühren sparen
- Flexibel durch Echtzeithandel
Onlinebroker vergleichen
- Handelbare Wertpapiere
- Ordergebühren
- Fonds ohne Ausgabeaufschlag
- Guthabenzinsen Depotkonto
- Kostenlose Zusatzleistungen